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Manche Preise sind so hoch,
dass sie nur verliehen werden.
Siegfried Wache

Was kostet Mediation?

 

Die Kosten einer Mediation richten sich nach dem Zeitaufwand; dieser wiederum hängt davon ab, wie komplex der Konflikt ist, seit wann er besteht und wie viele Personen daran beteiligt sind. Ein Streit unter Schülern ist sicher schneller zu regeln als ein seit Jahren schwelender Nachbarschaftskonflikt oder ein lähmender Teamkonflikt in einem Wirtschaftsunternehmen. Meist kann während des ersten Gesprächs abgeschätzt werden, wie viele Sitzungen in etwa benötigt werden. In der Regel wird nach Zeitstunden abgerechnet und der Prozess damit kalkulierbar.

Sicher ist: Mediation ist in den meisten Fällen schneller und kostengünstiger als ein Gerichtsprozess, kostet weniger Nerven und Energie, ist selbstbestimmter und entlässt beide Seiten als Gewinner (siehe auch stattgericht.de/de/mehr-ueber-mediation/kosten.php).

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Was kosten Konflikte?

 

Konflikte lähmen, machen Unternehmen und ihre Mitarbeiter unproduktiv und krank, kurzum: sie sind nicht schön und kosten Geld – die sogenannten Konfliktkosten. Nichtsdestotrotz sind Konflikte allgegenwärtig und unvermeidbar. Eine Studie des internationalen Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG aus dem Jahr 2009 macht deutlich, dass bei Konfliktkosten hohe Einsparungspotenziale möglich sind. Die Umfrage unter 4000 Industrieunternehmen sowie Interviews mit Geschäftsführern und Bereichsleitern von Finanz-, Controlling- und Personalabteilungen verschieden großer Unternehmen brachte unter anderem folgende Ergebnisse:

  • 10–15 Prozent der Arbeitszeit wird für die Konfliktbewältigung verbraucht.
  • 30–50 Prozent der Arbeitszeit von Führungskräften werden mit Konflikten oder deren Folgen verbracht.
  • Die Konfliktkosten pro Mitarbeiter und Jahr liegen bei etwa 200 Euro.
  • Jeder Mobbingfall kostet durchschnittlich 60 000 Euro.
  • Mindestens 25 Prozent der Konfliktkosten sind einsparbar.

Wie können Konfliktkosten eingespart werden?
Durch gezieltes Konfliktmanagement, das heißt, indem

  • Konflikte gezielt angegangen und in eine positive Richtung gelenkt werden,
    beispielsweise durch Mediation oder Coaching und
  • vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, um Konflikte frühzeitig zu erkennen
    und gewinnbringend mit ihnen umzugehen,
    beispielsweise durch ein Kommunikations- oder Konfliktkompetenztraining.

(Quellen: diemediatoren.at; stattgericht.de/de/wissenschaftliche-studien/Konfliktkostenstudie.php; KPMG, 2009: Konfliktkostenstudie: Die Kosten von Reibungsverlusten in Industrieunternehmen, o.O. Die Studie finden Sie als pdf unter mediation.bfh.ch/fileadmin/wgs_upload/soziale_arbeit/08_kpz_mediation/publikationen/KPMG_Konfliktkostenstudie.pdf).